Die schwere Krankheitslast des Hypopara

Der Hypopara hier hat‘s schwer,

denn die Symptome quäl’n ihn sehr.

Gesunde zeigen kaum Verständnis,

es fehlt die tiefe Krankheitskenntnis.

Erschöpfung, Müdigkeit und Krämpfe,

beim Denken stör‘n Hirn-Nebel-Dämpfe.

Auch quält ihn Osteoporose,

sein Zahnfleisch zeigt Paradontose.

Die Nieren arbeiten nicht richtig,

Parathormon ist auch hier wichtig.

Sie kriegen das Phosphat nicht raus,

Ergebnis des Darm-Kalzium-Staus.

Doch eine Hoffnung hat er schon,
die Spritze mit Parathormon.

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Die Haselnuss

Die Haselnuss ist etwas scheu,
am Tag schläft sie ganz tief im Heu.
Im Hamsterrad tobt sie sich aus,
auch krabbelt sie gern oben raus.
Sie legt ‘nen Nahrungsvorrat an,
warum nur faucht sie Katrin an?

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Der Tanz der Krabben

Das Musical von Peter Pan,

nach einem schottischen Roman,

es handelt vom Erwachsenwerden,

doch Peter denkt, das macht Beschwerden.

Dies Phänomen gibt es bis heute,

sieh‘ sie Dir an, die jungen Leute!

Sie geh’n bei Mama aus und ein,

und laden selbst nie jemand ein.

Die Kinderkrabben tanzen süß,

am Ende sagen sie laut “Tschüss“.

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Hühnerliebe (2)

„Goldi“ heißt das braune Huhn,

die Henne hatte viel zu tun.

Zehn Eier legte sie ins Nest,

dann saß sie drauf, drei Wochen fest.

Sie musste warm die Eier brüten,

danach dann ihre Küken hüten.

Ihr ging es so wie allgemein,

die Arbeit macht Mama allein.

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Hühnerliebe (1)

„Goldi“ heißt das braune Huhn,

die Henne hatte viel zu tun.

Zehn Eier legte sie ins Nest,

dann saß sie drauf, drei Wochen fest.

Sie musste warm die Eier brüten,

danach dann ihre Küken hüten.

Ihr ging es so wie allgemein,

die Arbeit macht Mama allein.

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Spätfolgen des Hypoparathyreoidismus

Ein Hypopara hat es schwer,

denn die Organe leiden sehr.

Ob Nieren, Augen, Knochen, Herz,

es plagt ihn ein Ganzkörperschmerz.

Der Kalziumspiegel ist zu tief,

die Elektrolytbalance ist schief.

Ein Hoffnungsschimmer gibt’s doch schon,

die Spritze mit Parathormon.

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Die Fotografin

Erst nahm sie ihre Kamera,

dann malte sie mit Sepia.

Das Bild ist somit gar nicht bunt,

auf Beipackzettel-Hintergrund.

Sonst hat sie gutes Farbgefühl,

nimmt Schmincke-Farben mit Acryl.

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Flöckchen

Im Urlaub ist die Enkelin,

nach Karow zieht die Hamsterin.

Das Flöckchen freut sich jeden Tag,

uns Großeltern sie auch sehr mag.

Komm‘ wir zum Käfig, ist sie da,

für Löwenzahn und Paprika.

Um ihre Zukunft ist uns bang,

das Tier ist leider zuckerkrank.

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Ein letzter Gruß

„Ich wünsche mir ein schönes Grab“,

sprach Helga kurz bevor sie starb.

„Auch Rosen würden mir gefallen“,

Du siehst sie hier mit Eiskristallen.

Es fröstelte die Trauergruppe,

zum Abschluss gab’s ‘ne heiße Suppe.

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Nach der vierten OP

Ihr Blick wurd‘ trüb, es wuchs sehr schnell,

beidseits ein übles Flügelfell.

Die Hornhaut soll nach dem Abfeilen,

jetzt wieder glatt und glänzend heilen.

Kurz nach der qualvollen OP,

da lief er leer, der Tränensee.

Sag‘ wachsen nochmals diese Schleier?

Das weiß echt nur der Gänsegeier.

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Geburtstagsgrüße

Die beiden tanzen hier mit Schwung,
denn viel Bewegung hält uns jung.
Gesundes Essen ist auch wichtig,
dann machst Du sicher schon viel richtig.
Du bleib’st gesund – gar keine Frage –
bis ans Ende Deiner Tage.

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Bio-Beeren

Die Beeren hier sind aus dem DENNS-Bioladen,
die sollen wohl uns’rer Gesundheit nicht schaden.
Mit Bio-Produkten isst Du grundsolide,
ganz ohne die bösen Chemie-Pestizide.
Doch stehst Du dann an, an der Supermarktkasse,
brauchst Du schon ‘ne höhere Einkommensklasse.

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Sonderzug nach Pankow

Nach Pankow fährt Erich den Udo,

die Malerin fuhr einst nach Rudow.

Für Wessis war dieser Song witzig,

die Ossis besprachen ihn hitzig.

Ganz sicher ist auch dieser Vers,

beim Publikum hoch kontrovers.

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Renées Kirschen

Die Vögel gern die Kirschen naschen,

die Gäste füllen sich die Taschen.

Auch Renée selbst isst jeden Tag,

bis dass ihr Magen nicht mehr mag.

Danach hüpft sie dann immer cool,

in ihren schönen Swimming Pool.

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Frühlingserwachen 2022

Februar-Sonne – die Krokusse sprießen,

das Frühlingserwachen – die Menschen genießen.

Da fängt Putin an, auf die Nachbarn zu schießen,

wie wahnsinnig ist der? So viel Blut vergießen!

Die Länder der Welt gleich Sanktionen beschließen,

wann kommt jemand her, den Mann totzuschießen?

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Primaballerina Célestine

Am Abend will sie nie ins Bett,
viel lieber tanzt sie noch Ballett.
Am Samstag geht es zu Frau Krüger,
da wird sie stets ein bisschen klüger.
Denn Célestine tanzt wirklich prima,
bestimmt wird sie mal Ballerina.

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Dr. Angela Merkel

Nach Promotion im Fach Physik,
dann 16 Jahre Politik.
Als erste Frau im Kanzleramt,
mit ihrer Raute weltbekannt.
Willkommen, hieß sie die Migranten,
ganz anders sah’n das Demonstranten.
Als Pfarrerstochter gegen Hass,
sprach sie dann schlicht: „Wir schaffen das!“

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Berlin – Alexanderplatz

Berlin ist eine Reise wert,

doch niemand reist mehr unbeschwert.

Corona-Sorgen lasten schwer,

oh-ne 3 G geht gar nix mehr.

Der Alex lädt zum Bummeln ein,

ein Gläschen Glühwein muss doch sein.

Hört auf den Lockdown zu beschimpfen,

geht lieber alle dreimal impfen!

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Akkordeon-Engel

Wie all die Jahre – immer wieder,
spielt der Engel Weihnachtslieder.
Man sieht ihn hier am Balg doll zieh‘n,
er spielt sehr schöne Melodien.
Ja, dieser Engel ist ein Mann!
Heißt er nun Olaf oder Jan?

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Nils‘ Lieblingsfalter

Béate malt jetzt Schmetterlinge,

denn die sind bunt und guter Dinge.

Ein jeder sieht hier sonnenklar,

ein ganz besond‘res Exemplar.

Der Falter hier heißt „Admiral“,

er lebte einst in Montréal.

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Rapshonig

Auf diesem Bild hier kann man seh’n,

den Raps in voller Blüte steh’n.

Die Bienen summen wild herum,

und sammeln Honig mit Gebrumm.

Sie sind bei Ihrem Job recht heiter,

und tragen Pollen weit und weiter.

So können Pflanzen sich vermehren,

die Menschen sollten Bienen ehren!

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Obstmahlzeit

Der Falter trinkt sonst Blütensaft,

denn Nektar gibt ihm richtig Kraft.

Ihm schmeckt auch gut bei dieser Hitze,

Banane und Orangenschnitze.

Er weiß, für jeden Falter ist es wichtig,

mit Obst, da liegst du immer richtig.

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Gequetschte Kommode

Ak-kor-de-on-spie-ler sind fröhlich und locker,

ein Schifferklavier reißt die Leute vom Hocker.

Zum Mitsingen Lieder mit echt heißem Rhythmus,

bei solcher Musik einfach jeder gleich mit muss.

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Der Heimweg

Es läuft die Straße hier entlang,
Frau S. in vorgebeugtem Gang.
Sie ist recht wacklig, muss sich stützen.
Tät hier nicht ein Rollator nützen?
Mit Zornesröte im Gesicht,
ruft sie „Nein, nein, den will ich nicht!“.
Doch Laufen übt sie täglich schon,
so lange hilft der Schwiegersohn.

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Hypoparathyreoidismus

Ja, diese Krankheit tut nicht weh,
ein Kunstfehler nach ‘ner OP.
Der Kalziumhaushalt spielt verrückt,
‘drum ist die Kranke tief bedrückt.
Auch das Phosphat ist nicht im Lot,
wodurch ein Nierenleiden droht.
Stets müde, schlapp und ohne Kraft,
das ist, was die Patientin schafft.

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Hypoparathyreoidismus

Ja, diese Krankheit tut nicht weh,
ein Kunstfehler nach ‘ner OP.
Der Kalziumhaushalt spielt verrückt,
‘drum ist die Kranke tief bedrückt.
Auch das Phosphat ist nicht im Lot,
wodurch ein Nierenleiden droht.
Stets müde, schlapp und ohne Kraft,
das ist, was die Patientin schafft.

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Positiv

Den Mund weit auf – das Stäbchen rein,
das bisschen Würgen muss jetzt sein.
Nur so find‘ man die bösen Viren,
die so viele infizieren.
Zur Infektionszahl-Reduktion,
führt nur die Impfstoff-Injektion!

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Leben ohne Schilddrüse

Die Schilddrüse ist wirklich wichtig,
wenn sie Dir fehlt, läuft nichts mehr richtig.
Vier Nebenschilddrüsen sind klein,
doch ohne kann der Mensch nicht sein.
Die Dinger tun ihr‘n Dienst im Stillen,
und entzieh’n sich uns’rem Willen.
Vorm Kehlkopf ha’m sie ihren Platz,
bewahr‘ sie gut, sie sind Dein Schatz!

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Der Fliegenpilz

Ein Fliegenpilz im Walde steht,

nur achtlos man vorüber geht,

die Tiere lockt der rote Hut,

denn ihnen schmeckt der Pilz sehr gut.

Sie haben schon mal abgebissen,

‘nem Menschen ging’s danach beschissen.

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Auf Bahn 6

Beim Frühschwimmen, da schwimmen viele,

Schwimmer ihre eignen Stile.

Im James-Simon-Bad in Mitte,

auf Bahn 6 gibt’s schon mal Tritte.

Auf Bahn 1 geht’s friedlich zu,

da haben Langsam-Schwimmer Ruh‘.

Der Sportschwimmer zur Arbeit muss,

der Rentner schwimmt dann mit Genuss.

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Lampe Nr. 13

Ei, ei, schau mal an, man sieht‘s aus der Ferne,
vorm Haus ha’m wir jetzt eine neue Laterne.
Statt rötlicher Funzel – ein neues Modell,
die LED-Birnchen, die leuchten echt grell.
Es heißt, dass die Dinger viel Energie sparen,
und damit das Klima der Erde bewahren.

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Die bösen Viren

Das ist echt der GAU für uns Erdenbewohner,
es ist hoch gefährlich, das Virus „Corona“.
Der Atem verbreitet ganz schnell böse Viren,
die Menschen sich deshalb zum Selbstschutz maskieren.

Solch‘ weltweite Krankheit nennt man „Pandemie“,
verzweifelt sucht man nach ‘ner Impf-Therapie.
Bis dahin steht erstmal das Leben nur still,
der Lockdown gilt jedem der gern‘ mal raus will.

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Sandmännchen in Quarantäne

Der Sandmann wird sechzig, doch das gab’s noch nie,

kein anderes Thema, nur noch Pandemie.

Es ist schon erstaunlich bei solcher Misere,

da sieht man ganz deutlich der Leut‘ Charaktere.

Ganz viele sind fair, doch auch manche voll Gier,

die hamstern in Massen Toilettenpapier.

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Sommerdächer in Karow

Der Winter war dunkel und wieder zu warm,

es hat auch kein bisschen geschneit.

Die Schüler die schlagen am Freitag Alarm:

‚Es droht ’ne gefährliche Zeit!‘

Die Sommer sind schön, doch zu oft viel zu heiß,

die Landschaft wird trocken und öd‘.

Was machen wir mit uns’rer Erde für ’nen Scheiß,

wir Menschen sind einfach zu blöd.

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Lichterglanz am Brandenburger Tor

Wo hier der Weihnachtsbaum brilliert,
ist einst ein Wachsoldat marschiert.
Man nennt ihn heut‘ ‚Pariser Platz‘,
Symbol für Deutschlands größtem Schatz.
Die Mauer ward hier eingerissen,
die tut wohl niemand mehr vermissen.
Die Einheit ist ein wahrer Traum,
das zeigt uns hier der Weihnachtsbaum.

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Die Mauer ist weg

Vor 30 Jahren fiel die Mauer,

nur wenige war’n da in Trauer.

Dies Bild zeigt nah und in der Ferne,

‘ne West- und auch ‘ne Ost-Laterne.

Die meisten Deutschen sind nun froh,

denn wie’s jetzt ist, ist’s besser so.

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Winterdächer in Karow

Die Jeskes, die Mohns und auch Family Maskow,

das sind unsere Nachbarn hier im schö-nen Karow.

Was haben die hässlichen Schuppen für’n Sinn?

Man lagert dort Krempel für’n Garten da-rin.

Was machen die Menschen für komische Sachen?

Da können der Fuchs und der Waschbär nur lachen.

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Tulpen im Februar

Im Februar kommen die Schneeglöckchen raus,

im Zimmer steht dieser fantastische Strauß.

Die Glöckchen, die halten den Frost draußen aus,

die Tulpen, die wuchsen nur im Gewächshaus.

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Dschungel-Feeling

Der Tukan mahnt die Menschen sehr:

‘‘Vernichtet keinen Dschungel mehr!

Mit Sägen fällt Ihr Bäume um,

und bringt uns Tiere alle um!

Mit Eurer Mega-Landwirtschaft,

Ihr Euch doch nur Probleme schafft!

Ernährt Euch lieber von Feld-Früchten,

als damit doch nur Fleisch zu züchten!‘‘

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Selbstbildnis

Die Malerin steht ganz entspannt,

vor Ihrer Boesner-Mal-Leinwand.

Auch wenn die Zweifel an ihr nagen,

ein Selbstbildnis will sie hier wagen.

Für jeden Künstler sehr gefährlich,

denn ist so’n Bild denn wirklich ehrlich?

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Célestine, ganz wie die Mama

Seht hier doch mal hin, das ist ja der Hammer,

die Kleine spielt fast schon so gut wie die Mama.

Gitarrenmusik, die macht Kinder sehr froh,

Célestine merkte das schon als ein Em-bryo.

Träumt sie etwa davon Konzerte zu geben?

Pass auf! Nicht ganz einfach ist ein Künstlerleben.

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Katrin Endrikat: 6 Saiten, 1 Leidenschaft

Millionen von Menschen spiel‘n dies Instrument,

nur wenige ha‘m dazu echt ein Talent.

Es geht dabei nicht nur um kunstvolles Zupfen,

schon gar nicht um schlichtes An-Saiten-Rumrupfen.

Nur wirkliche Leidenschaft bringt sie zum Klingen,

und damit dem Hörer viel Freude herbringen.

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Tango Argentino

Argentinier, sie wissen zu schätzen,
das Tanzen auf städtischen Plätzen.
Der Tango der hat einen Rhythmus,
bei dem einfach jeder gleich mit muss.
Bleib‘ stehen und tanze gleich mit,
im Tango-Wiegeschritt!

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Schwimmen in der Aare

In Bern vergisst man niemals nicht,

das Sommer-Aare-Bad ist Pflicht!

Egal ob’s heiß ist oder kalt,

die Aare mögen Jung und Alt.

Sie liegt ganz unten tief im Tal,

hineinzusteigen, trau Dich mal!

Das Wasser ist türkis und frisch, 

man schwimmt dort schneller als ein Fisch.

Die Schwimmer kreischen laut ‘Juhu!‘,

die Bären schauen neidisch zu.

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Strandleben auf Usedom

Die Königskinder-Malerinnen,

einmal im Jahr Berlin entrinnen.

Auf Usedom liegt ihr Ziel ‚Liepe‘,

ihr Haus ist schlicht, doch ist’s schnurz-piepe.

Sie malen Sommer, Sonne, Strand,

auf diesem Bild gibt’s echten Sand.

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Célestine düst durch Bern

Es rumpelt und hupt, man hört es von fern,

ein Bobby Car-Kind düst lautstark durch Bern.

Die Häuser sind bunt, der Himmel ist gelb,

und zur vollen Stunde die Zytglogge schellt.

Das Ganze wirkt irgendwie nicht sehr real,

die Kunst braucht halt Freiheit, das ist doch banal.

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Zwei Wanderer im Berner Oberland

In Grindelwald sieht man Hotel an Hotel,

der einst schöne Ort ist heut‘ hoch kommerziell.

Die Berge besteh’n jetzt fast nur aus Skipisten,

für all die Millionen von Massentouristen.

Auch sieht man ganz deutlich, die Erde wird wärmer,

die Menschen, die machen die Landschaft nur ärmer.

Sie bauen hier Lifte für ganz hohe Preise,

die Gletscher, die leiden und schmelzen ganz leise.

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Besuch von Herrn Amsel

Heut‘ ist Herr Amsel aus dem Garten wohl verwirrt,

in uns’re Küche hat er sich im Flug verirrt.

Beate macht aus Kapseln morgens den Kaffee:

‚Für Vögel ist das nichts! So’n Türkentrank! Nee, nee!‘

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Unsere Erde im Umbruch

Ein Problem das Europäer noch kaum kannten,

kam zwanzig-fünfzehn mit den Mittelmeer-Migranten.

Allein Frau Merkel zeigte sehr viel Mitgefühl,

und alle baten dann in Deutschland um Asyl.

Ganz klar, die Flüchtlinge, die dürfen nicht ertrinken,

und auch im heimatlichen Chaos nicht versinken.

Doch ganz Europa bietet klar ein bess‘res Leben,

drum sollten and‘re Länder auch mal was abgeben.

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Herr Amsel

Herr Amsel und auch seine Frau, 

die sind auf ihre Weise schlau.

Den Rindenmulch tun sie beiseit‘,

denn drunter gibt’s ‘ne Wurm-Mahlzeit.

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Märzenbecher

Gleich nach dem Winter komm‘ sie raus,

die Glöckchen schau‘n sehr ähnlich aus.

Wie heißt die and’re weiße Blüte?

Welch‘ dumme Frage! Meine Güte!

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Der Akkordeonspieler

Der Mann am Akkordeon ist hier in grau-weiß;

die Dinge geschehen, da nützt auch kein Fleiß.

Die heutige Nachricht war wirklich nicht gut.

Was soll nun geschehen? Wer macht ihm nun Mut?

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Vernissage in Pontarlier

Ein Teegeschäft nennt man dort ‚Tisanerie‘,

spricht man dann von früher ist’s wohl Nostalgie.

Die Malerin zeigt dort ihr ‘‘Frankreich-Gefühl‘‘,

aus so vielen Jahren – auf Leinwand-Acryl.

Zur Ausstellung kommt der Lokaljournalist,

denn der weiß genau was total wichtig ist.

Bei Kunst-Events – logisch – sind immer das Beste,

begeisterte und hochzufriedene Gäste.

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Berliner Weihnachtsmarkt

Berlin im Dezember zweitausend-sechzehn,

man sieht viele Menschen zum Weihnachtsmarkt geh’n.

Da plötzlich, es rumst laut und riecht nach Benzin,

dann wie schon in Nizza, die Menschen, sie flieh’n.

Ein LKW rast vom Islamischen Staat,

brutal in die Menge: Ein At-tentat!

Das Schloss leuchtet hier in französischen Farben,

weil Charlie-Hebdo-Guys im letzten Jahr starben.

Zuerst warn’s die Türme, wir denken noch dran,

fast täglich was Neues, was war ‘‘Bataclan‘‘?

Die Anzahl der Terroranschläge nimmt zu, 

wann kommt diese Welt denn mal endlich zur Ruh‘?

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Das Haus der Nachbarn

Das Haus der Nachbarn ist verwaist,

sind die denn wieder mal verreist?

Sie sind, wo wir noch niemals waren,

zum Sonnenbad auf den Kanaren.

Man sieht, auch hier die Sonne sengt,

Beate nass den Garten sprengt.

Die Post wird sie auch täglich leeren,

im Winter auch den Schnee wegkehren.

Ihr wisst ja, liebe Nachbarsleut‘,

das Jeske-Haus wird gut betreut.

Nehmt dieses Bild als Souvenir,

für Teneriffa! Nicht für hier!

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Willkommen, liebe Célestine!

Hi, Célestine, Du Glückskeks-Maus,

Du bringst jetzt Stimmung hier in’s Haus.

Um 6 Uhr morgens warst Du da,

geboren in den USA.

Wir kannten Dich ja lange schon,

von Mamas Talk am Telefon,

Du bist fidel – auf jeden Fall,

das sah’n wir schon im Ultraschall.

Du heißt nach einem Kinderbuch,

zu Dir kam Großeltern-Besuch.

New Haven lohnt kein weit’res Warten,

packt Euren Kram, der Storch will starten

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Krebsmedikamente – Kampf um Frieden

Oh Gott oh Gott, erst Biopsie!

Dann Strahlen-Hormon-Therapie!

Das ist sehr hart, denn ein Tumor,

den nimmt wohl niemand mit Humor.

Mein Optimismus, sehr bequem,

stärkt mir mein Heil-Immunsystem.

Es lenkt die guten Killerzellen,

gezielt dann an den heißen Stellen.

Die Malerei gab mir ein Stück,

vom eignen Frieden jetzt zurück.

Die Medizin, die lass ich steh’n,

Tamoxifen, Du kannst jetzt geh’n!

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Krebszellen – Kampf um Frieden

Oh Gott oh Gott, erst Biopsie!

Dann Strahlen-Hormon-Therapie!

Das ist sehr hart, denn ein Tumor,

den nimmt wohl niemand mit Humor.

Mein Optimismus, sehr bequem,

stärkt mir mein Heil-Immunsystem.

Es lenkt die guten Killerzellen,

gezielt dann an den heißen Stellen.

Die Malerei gab mir ein Stück,

vom eignen Frieden jetzt zurück.

Die Medizin, die lass ich steh’n,

Tamoxifen, Du kannst jetzt geh’n!

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Exposition de Béate dans la Tisanerie à Pontarlier

Si vous voulez goûter à la vie,

c’est la Tisan‘rie, le dernier crie!

Toujours présente Sandrine Perrut,

elle là vous dit: ‘Entrez!’, ‘Salut!‘:

‚Je vais servir une bonne boisson,

c’est excellente, car fait maison.’

Alors, on boit de la Frênette,

c’est délicieux et très chouette.

Encore une faute dans le tableau!

L’as-tu trouvée? Bravo, bravo!

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Pontarlier – Puzzle

Sur ce tableau – un beau collage,

avec un potpourri d’images.

A Pontarlier, on ne manque de rien,

les habitants y sont très bien.

La vie est belle et fantastique,

grâce aux expositions très chic.

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Mit der IFB unterwegs in Berlin

Stets in kulturellem Rahmen,

sprechen sehr weltoffene Damen,

über Themen dieser Welt,

spenden hin und wieder Geld.

Zuhören ist die Grundidee,

der Frauen von der IFB.

The international women’s group,

tries to be always in the loop.

From all over the world they get information,

from time to time they give a donation.

Their thinking is open and always free.

That’s the core motto of the IFB.

Le „IFB“ est un groupe très culturel,

les femmes échangent des idées entre-elles.

Elles font des visites de Berlin, c‘ est du bon,

de temps en temps, elles font un généreux don.

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Yoga avec Marie-Rose

Regarde! Il y a des animaux,
ils sont très chiques, ils sont très beaux.
Le crocodile -est difficile,
le petit chien -il fait du bien.

Toutes les postures sont douloureuses,
mais Marie-Rose est merveilleuse.
Elle dit; ‚C’est bon pour ton vieux dos!‘
Je sens qu’elle brise mes fragiles os.

Le sport du yoga est pénible,
mais il rend ton corps si flexible.
Les femmes qui pratiquent du yoga,
elles sont très souples, oh là là.

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Between the Worlds

Der Titel des Bildes heißt „Zwischen den Welten“,
der Hals der Gitarre ist wirklich sehr lang,
ein solches Modell ist nun wirklich selten,
ein Instument mit ganz besonderem Klang.

Gebaut von ’nem klugen Gitarrenbaumeister,
tourt sie mit der Künstlerin viel durch die Welt,
ihr könnt’s ja nicht wissen, Steve Connor, so heißt er,
Musik macht d’rauf Katrin, die allen gefällt.

Karow im Wandel der Zeiten

Am Karower Bahnhof fühlt man sich beklommen,
es bröckelt der Putz – es ist alles verkommen.
Graffiti-beschmiert sind hier rundum die Wände,
das ist wohl das Werk dum-mer Jungs‘ Narrenhände.
Der Zeitungen haben schon ‚drüber geschrieben,
Politiker sind in den Ämtern geblieben.
Die Karower Bürger die woll’n rasch Sanierung,
doch hapert’s – wie immer – an der Finanzierung.

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Pierrot

Wer schaut denn da? Sag‘ mal hallo!
Ich bin der Harlekin Pierrot.
Ich schlafe gern auf unser’m Mond,
weil da ja eh‘ kein and’rer wohnt.

Ich habe mein‘ Pyjama an,
damit ich besser träumen kann.
SIeh‘, mit Gesicht ist weiß wie Schnee,
mein Bild hängt in der Charité.

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Reha in Boltenhagen

Was will die Künstlerin uns sagen?
Auf dem Bild klebt echter Sand!
Der stammt vom schönen Boltenhagen,
von dem weißen Ostseestrand.

Dort fassen Kranke wieder Tritt,
doch nein, das ist kein Urlaub pur.
Man macht sie wieder arbeits-fit,
durch Krankenkassen-Reha-Kur!

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American Cats in New Haven, USA

Minou und Findus sind zwei Katzen,
die mit ihren weichen Tatzen,
niemanden mal böse kratzen,
sondern nur beim Futtern schmatzen.

Wenn sie hinter Mäusen hetzen,
und sich mit den Ratten fetzen,
tun sie sich auch mal verletzen,
teure Pflege sie dann schätzen.

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Eine Straßenecke in Karow

Die Frundsberg- und die Hagenstraße,
sind in ganz extremen Maße,
in ’nem Zustand desolat,
wie einst im Sozialistenstaat.

Ringsrumherum wird neu gebaut,
in Karow wird nur mehr geklaut.
Die Hagenstraße – wird sie bald,
so schick sein wie im Grunewald?

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Selbstportrait der Malerin

Béate heißt die Künstlerin,
man nennt sie ‚Karow-Malerin‘,
Ihr Hauptmotiv ist das Dorf ‚Karow‘,
wer Kunst versteht, der sagt nur ‚Bravo‘.

Und dies hier ist Béates Mann,
der überhaupt nicht malen kann.
Talent hat er ganz anderswo,
d‘rum verst er nur inkognito.

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Mittagspause am Karower Eck

Egal ob man viel oder wenig Geld hat,
am Karower Eck wird ein jeder gut satt.
Dort gibt es – wie jeder aus Karow gut weiß,
’ne leckere Curry mit Pommes rot-weiß.

Die heiße Soljanka, die isst man im Steh’n
ein Brötchen mit Schmalz, das verdrückt man im Geh’n.
Dazu gibt’s ’ne Limo – mal ein Flaschenbier,
bleib‘ so we Du bist, den so lieben wir Dir.

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Ostlichter in Karow

Ich seh‘ Dich olle Laterne, denn Du stehst überall hier.
Im Osten mocht‘ man Dich gerne, doch Du bist echt keine Zier.
Dein Licht ist fies, Dein Anblick mies,
rabillel rabammel rabummm.
Geh‘ endlich aus, ich tausch Dich aus,
rabimmel rabammel rabumm.

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Auf großer Fahrt

Früher nur für reiche Leute,
heute kann’s die breite Meute,
zum Big Apple und zurück,
das ist einfach pures Glück.

Nimm Dein Herz und buche gleich,
mit Queen Mary über’n Teich,
in Berlin laß‘ Deinen Frust,
kriegst Du jetzt nicht auch mal Lust?

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„Rush-Hour“ in Karow

Vom Bahnhof Karow in die Stadt,
wohl dem, der einen Fahrschein hat.
Im Zehn-Minuten-Takt, wie schön,
die S-Bahn lässt uns nicht lang‘ steh’n.
Im Winter fährt sie selten pünktlich,
manchmal – wir fluchen – geht’s nur stündlich.

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Unser Karowhaus in bunten Herbstlaub

Wie schon früher, so auch heute,
ist ein Haus der Traum der Leute.
Dann gab’s doch den großen Knall,
das nennt man heut‘ den Mauerfall.

Ein Baugrundstück war wohl am besten,
in Zehlendorf, im alten Westen.
Doch leider gab’s da hohe Kosten,
drum bauten viel hier im Osten.

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